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Heilpflanze des Monats Dezember

Echte Kamille (Matricaria recutita)

Echte Kamille als Heilpflanze
Die Kamille war schon bei den Griechen eine sehr beliebte Heilpflanze.
So schrieb ihr Dioskurides (1. Jh. n.Chr.) im ersten europäischen Kräuterbuch bereits eine ganze Reihe von Heilwirkungen zu. Sie treibe den Urin und den Stein, helfe bei der Geburt, bei Blähungen und Leberleiden sowie bei Blasenentzündung.

Herkunft der Kamille
Die auf kargen Standorten wachsende "Echte Kamille" ist eine einjährige Pflanze mit aufrechtem, meist ästig verzweigtem Stängel.

Das Blütenköpfchen der Kamille besteht aus auf dem hohlen, kegelförmigen Blütenboden sitzenden gelben Röhrenblüten und nach unten zurückgeschlagenen weissen Zungenblüten. Beim Zerreiben riechen die Blüten angenehm aromatisch. Verfälschungen sind heutzutage selten, da die Kamillenblüten ausschliesslich aus Kulturen stammen.

Die Kamille stellt keine grossen Ansprüche und ist in fast ganz Europa heimisch. Auf Ödland und Schuttplätzen, an Wegrändern und Feldrainen.

Synonyme
Deutsche Kamille, Feldkamille, Hermel, Mutterkraut

Medizinisch verwendet werden die Blüten und das daraus gewonnene ätherische Öl. Die Qualität wird neben der Herkunft vor allem durch die Trocknungs- und Lagerungsbedingungen bestimmt.

In den frischen und auch in den getrockneten Kamillenblüten (Matricaria flos) stecken dann auch alle heilsamen Substanzen der Kamille. Nur bei wenigen Pflanzen sind die Wirkungsprozesse so gut bekannt wie bei der Kamille.

Ätherische Öle und die Flavonoide heilen Entzündungen. Apigenin, ein Flavonoid, Bisabolol und En-in-Dicycloether im ätherischen Öl lösen Verkrampfungen der Muskulatur.
Dieselben Naturstoffe schützen die Schleimhaut des Magens vor dem Verdauungsenzym Pepsin und hemmen gewisse Bakterien und Pilze in ihrem Wachstum. Schleimstoffe haben auch einen Anteil an der heilsamen Wirkung der Kamillenblüten.

Anwendung der Echten Kamille
Zubereitungen aus Kamillenblüten werden somit bei entzündeter Haut oder Schleimhäuten empfohlen.

Äusserliche Anwendungen bei Zahnfleischentzündungen, zur Unterstützung bei Mundsoor und Vaginalpilz, bakteriellen Hauterkrankungen, Erkrankungen der Atemwege, der Stirn- und Nebenhöhlen, des Anal- und Genitalbereiches sowie Hämorrhoiden und Menstruationsbeschwerden.

Oberflächliche Hautverletzungen, Wundliegen bei Bettlägerigen, Spülung und Nachbehandlung von Wunden sprechen sehr gut auf die keimhemmenden und hautberuhigenden Wirkstoffe der Kamillenzubereitungen an, da sie im Gegensatz zu den herkömmlichen Desinfektionsmitteln die Wundheilung nicht behindern, sondern fördern.

Innerliche Anwendungen sind angezeigt bei Magen- und Darmentzündungen, gerade wenn sie mit Blähungen und Krämpfen einhergehen (zum Beispiel als Rollkur), und bei krampfartigen Unterleibsbeschwerden der Frau.

Äusserlich werden Kamillezubereitungen auch als Spülungen, Bäder, Umschläge, Salben und Kräuterkissen angewendet. Von Augenspülungen mit Kamille sollte unbedingt abgesehen werden, da die kleinen Blütenbestandteile die Augen stark reizen können.

Bei Schleimhautentzündungen (z.B. im Mundbereich) wird kamillenhaltige Salbe häufig eingesetzt.

Zubereitungen
Kamillenblüten sind als Tee oder als industriell hergestellte wässrige oder alkoholische Auszüge für die innerliche oder äusserliche Anwendung erhältlich. Sie sind auch als Bestandteil von Salben und Cremes, von Bädern und von vielen Arzneimitteln und Kosmetikprodukten im Handel.

Kamilletee wird vor allem bei Entzündungen im Hals- und Nasenbereich, sowie bei Magen-Darmbeschwerden angewendet.

Der Tee wird mit ca. 3g Kamillenblüten mit heissem Wasser (ca. 150 ml) übergossen und ca. 10 min ziehen gelassen. Bei Magen-Darm-Erkrankungen können über den Tag 3 - 4 Tassen getrunken werden. Bei billigen Filterbeuteln wird manchmal auch Kamillenkraut statt Kamillenblüten verwendet, daher sollte man beim Kauf immer auf Arzneibuchqualität achten.





Bitte beachten Sie
Alle auf dieser Webseite bereitgestellten Informationen stellen in keiner Weise einen Ersatz für eine ärztliche Diagnose oder eine Behandlung durch ausgebildete Ärzte und Mediziner dar. Die Informationen dürfen nicht für die eigene Therapieauswahl oder gar für eigene Diagnosen verwendet werden.

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