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Heilpflanze des Monats April

Bärlauch (Allium ursinum)

Bärlauch als Heilpflanze
Im Frühling kann der Waldspaziergänger an manchen Stellen einen starken Knoblauchduft wahrnehmen.
Wer seiner Nase folgt, stösst auf ganze Felder frischen Grüns. Hier wächst frischer Bärlauch.

Die Pflanze hat im Frühling Saison und besitzt ein ganzes Arsenal an Wirkstoffen gegen unsere Zivilisationskrankheiten.

Bärlauch in der Pflanzenheilkunde
Bärlauch gehört zu den ältesten Nutz- und Heilpflanzen Europas. Überreste der Pflanze belegen, dass die Pflanze bereits in der Steinzeit verwendet wurde.

Germanen und Kelten schätzten ebenfalls die Vorteile des geruchvollen Krauts. Und unter Karl dem Grossen wurde der Bärlauch im 8. Jahrhundert in der königlichen Verordnung über die Landgüter ("Capitulare de villis") als anbauwürdige Gartenpflanze aufgenommen.

Hildegard von Bingen sah in ihr eine "spiessende Grünkraft" und sprach von "viriditas", der Kraft, die alles wachsen und grünen lässt.

Trotz seiner Beliebtheit geriet die Heilwirkung des Bärlauch über die Jahrhunderte in Vergessenheit. Erst 1992 rückte seine medizinischen Fähigkeiten wieder ins Blickfeld der Volksmedizin.

In diesem Jahr wurde der Bärlauch von der "Gesellschaft für den Schutz und die Erforschung von europäischen Medizinalpflanzen" zu Pflanze des Jahres erklärt.

Die Pflanze
Im Frühjahr wachsen als erstes die Blätter des Bärlauchs. Sie sind länglich, lanzettähnlich, weich und ähneln den Blättern des Maiglöckchen. Beim Bärlauch werden lediglich die Blätter geerntet. Dies am besten vor der Blüte. Dann sind die duftenden Blätter besonders zart und lecker.

Während des Frühlings wachsen aus der Blattrosette mehrere 10 bis 50 cm hohe, aufrechte Stengel, die Trugdolden mit weissen, sternenförmigen Blüten tragen.

Vorsicht beim Sammeln !
Bärlauch können beim Sammeln im Wald mit den Blättern giftiger Pflanzen verwechselt werden. Dies sind vor allem das Maiglöckchen, die Herbstzeitlose und der Gefleckte Aronstab. Aus diesem Grund sollten die Blätter vor dem Pflücken genauestens geprüft werden.


Wilder Bärlauch - Blätter prüfen
Ein sicheres Merkmal ist der Geruch der Blätter. Diese riechen beim Bärlauch eindeutig stark nach Knoblauch. Ist das bei den betroffenen Blättern nicht der Fall, handelt es sich nicht um Bärlauch. Bestehen Zweifel, einfach ein Blatt zerdrücken und an die Nase halten. Wer unsicher ist, kann Bärlauch in der Saison auch frisch im Handel kaufen.

Unterschiede bei den Blättern
Neben dem Duft können erfahrene und aufmerksame Sammler die Blätter der Pflanzen an weiteren Merkmalen unterscheiden. Bärlauchblätter wachsen einzeln am Stiel, aber in Rosettengruppe. Maiglöckchenblätter dagegen wachsen meist paarweise am Stiel. Blätter des Bärlauchs sind auf der Unterseite stumpf während Maiglöckchen an der Blatt-Unterseite glänzen. Und auch bei der Blüte gibt es Unterschiede. Beim Bärlauch wächst eine Sammelblüte in Kugelform in einer gemeinsamen Hülle heran. Beim Maiglöckchen wachsen mehrere Knospen aufgereiht an einem Stengel.

Übrigens...
Wer sich beim Sammeln unsicher ist, kann sich auch Führungen anschliessen, bei denen auf die Besonderheiten der einzelnen Pflanzen hingewiesen und auf die Unterschiede aufmerksam gemacht wird.

Sammelhinweis
Generell sollte nur in grossen Beständen gesammelt werden. Achten Sie darauf, dass an den Stellen die Ernte von Bärlauch erlaubt ist. Von der einzelnen Blattrosette sollte man möglichst zwei Drittel stehen lassen. So ist gewährleistet, dass die Pflanze genug Bestand hat, um bis zum nächsten Jahr zu überleben.

Name und Herkunft
Der Bärlauch ist in ganz Europa und Nordasien zuhause.
Man findet ihn überwiegend in schattigen Laubwälder. Er kann aber auch sehr gut im Garten unter Büschen und Bäumen (bevorzugt schattige Plätze) angepflanzt werden. Er wächst im frühen Frühjahr und braucht im Garten einen feuchten, humusreichen, kalkhaltigen Boden. Bärlauch ist eine mehrjährige Pflanze.

Synonyme
Bärenlauch, Hexenzwiebel, Wilder Lauch, Ramsel(l), Waldknoblauch, Waldlauch, Wilder Knoblauch, Zigeunerlauch

Anwendung
Bärlauch ist geradezu prädestiniert für eine Frühjahrskur. Bekämpft er doch die Frühjahrsmüdigkeit. Der Verzehr von Bärlauch hilft bei der Regeneration einer gestörte Darmflora genauso wie bei der Anregung des Stoffwechsels.

Der Allrounder bei Zivilisationskrankheiten
Die duftenden Blätter finden bei einer ganzen Reihe von Symptomen Anwendung. Sie helfen bei Asthma, Bronchitis, Fieber und Würmern. Die Tätigkeit der Galle wird angetrieben, der Bluthochdruck und Cholesterinspiegel gesenkt und Arteriosklerose vorgebeugt.

Der Bärlauch kann nicht getrocknet werden, denn dann gehen seine Wirkstoffe verloren. Als Tee ist er somit weniger geeignet. Am besten verwendet man ihn frisch. Die Pflanze findet seinen Einsatz in vielen Frühlingsgerichten. Hier sind die Möglichkeiten grenzenlos. Im Kräuterquark, zu warmen Essen, im Salat oder als Brotaufstrich.

Heilwirkung
Von der Wirkung her ist die Pflanze dem Knoblauch ähnlich. Teils werden seine EIgenschaften noch höher eingeschätzt. Dank der überwiegend schwefelhaltigen ätherischen Öle wird die Verdauung angeregt. Die Öle haben ebenso einen positiven Einfluss auf die Atemwege, Galle, Leber, Magen und Darm.

Gleich dem Knoblauch hat Bärlauch eine gering gefässerweiternde Wirkung, ist blutreinigend und hat eine antibiotische und antiseptische Wirkung. Ebenso vorteilhaft ist der hohe Gehalt an Vitamin C, Eisen, Schwefel, Mangan und Magnesium.

Zubereitung
Man kann Bärlauch auch als Tinktur anwenden.

Und so gehts...
Bärlauch-Blätter in einem Schraubdeckel-Glas legen. Diese mit soviel Doppelkorn oder Weingeist übergiessen bis alle Pflanzenteile bedeckt sind.

Die Mischung verschlossen für 2 bis 6 Wochen ziehen lassen. Danach abseihen und in eine dunkle Flasche abfüllen.

Ein bis drei mal täglich 10-50 Tropfen einnehmen. Unter Umständen die Tinktur mit Wasser verdünnen.






Bitte beachten Sie
Alle auf dieser Webseite bereitgestellten Informationen stellen in keiner Weise einen Ersatz für eine ärztliche Diagnose oder eine Behandlung durch ausgebildete Ärzte und Mediziner dar. Die Informationen dürfen nicht für die eigene Therapieauswahl oder gar für eigene Diagnosen verwendet werden.

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