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Warmes Wetter zu Ostern - Zecken Saison beginnt
Zu den Ostertagen lockt die Sonne nach draussen. Beim ersten Spaziergang im Grünen wird jedoch von Zeckenexperten zur Vorsicht geraten. Denn bei dem warmen Temperaturen wird ein Parasit besonders wieder ganz besonders aktiv. Gerade wegen des vergangenen Winters und deren milder Temperaturen ist derzeit eine verstärkte Präsenz von Zecken zu beobachten. Mit einigen simplen Tricks können sich Spaziergänger jedoch vor Zeckenstichen schützen.

Blutsauger im Gras
Zuerst einmal sollten sich Frischluft-Fans eines bewusst sein - die Gefahr kommt nicht von oben. Denn entgegen der landläufigen Meinung sitzen die Tiere nicht auf hohen Bäumen, von denen sie sich herunterfallen lassen.

Ganz im Gegenteil klettern Zecken (auch "Holzböcke" genannt) allenfalls bis maximal 1,5 Metern Höhe und bevorzugen bodennahes Unterholz, Wiesen, Gräser und Büsche. Menschen und Tiere streifen die Zecken beim Vorübergehen ab. Die Tierchen suchen sich dann eine weiche Stelle auf der Haut, wo sie sich schliesslich festsaugen.

Der Biss des Tieres ist an sich nicht zu spüren. Die Gefahr für Menschen lauert vielmehr in Form von Krankheitserregern, die beim Biss übertragen werden.

FSME und Borreliose - Gefährliche Erreger
Mit einem Stich besteht die Gefahr, sich mit den Erregern der so genannten "FSME" ("Früh-Sommer Meningo Enzephalitis"), einer virusbedingten Hirnhautentzündung sowie der "Borreliose" (auch "Lyme-Borreliose") anzustecken.

Um sich vor dem Stich (bzw. Biss) des Spinnentiers zu schützen, gibt es jedoch zahlreiche Schutzmassnahmen. Hat das Tier trotzdem zugeschlagen, ist rasches und richtiges Handeln angesagt.

Risikogebiete
In Deutschland zählen Bayern, Baden-Württemberg, Thüringen und Hessen zu den FSME-Risikogebieten. Auch in beliebten Urlaubsregionen im Ausland, etwa am Plattensee in Ungarn, in der Schweiz, in Österreich und in Böhmen, sowie in Teilen Schwedens und im gesamten Baltikum ist das Risiko einer FSME-Infektion nach einem Zeckenstich hoch.

Übersichtskarte der Risikogebiete für Zecken in Deutschland
Übersichtskarte der Risikogebiete für Zecken in Europa

FSME und Borreliose
Das CRM (Centrum für Reisemedizin) in Düsseldorf empfiehlt den dortigen Bewohnern sowie Besuchern und Touristen der FSME- Risikogebiete, sich vorsorglich gegen den Virus impfen zu lassen.

Bitte beachten Sie! Um einen vollständigen und langfristigen Impfschutz aufbauen zu können, benötigt man drei Impfdosen. Dabei muss ein genauer zeitlicher Abstand eingehalten werden. Der Schutz gegen FSME sollte zudem, laut CRM, alle fünf Jahre aufgefrischt werden.

Weit häufiger als FSME wird jedoch die Lyme-Borreliose von Zecken übertragen.
An der tückischen Krankheit erkranken jährlich bis zu hunderttausend Menschen
Borreliose wird im Gegensatz zur FSME durch Bakterien übertragen, gegen die es keinen Impfstoff , sondern lediglich eine Antibiotika-Therapie gibt.
Um hier auf Nummer Sicher gehen zu können, bleibt somit nur ein sicheres Mittel - das Vermeiden des Zeckenstiches.

Schutzmassnahmen - Vorbeugende Tipps

Beim Aufenthalt in der Natur sind deswegen folgende Tipps zu beachten:

Auf richtige Kleidung achten
Beim Spaziergang in Parks und auch beim Wandern durch Wälder sollte man möglichst auf den vorgesehenen Wegen bleiben.

Den Zecken sollte man die Suche nach nackter Haut so schwer wie möglich machen. Spaziergänger in Wäldern und auf hohen Wiesn sollten deshalb enge und lange Kleidung sowie geschlossene Schuhe tragen. Zudem die Strümpfe über die Hosenbeine stülpen. Bei Kindern ist zusätzlich für eine sichere Kopfbedeckung zu sorgen.

Tipp - Durch helle Kleidung sind Zecken zudem schneller erkennenbar.

Wirksam sind spezielle insektenabweisende Mittel ("Zecken-Abwehrmittel") für Haut und Textilien (in der Apotheke erhältlich).

Nach dem Spaziergang
Daheim wieder angekommen, folgt eine gründliche Untersuchung der Kleidung und des Körpers.

Hier gilt die Regel - je schneller die Zecke entfernt wird, desto geringer das Risiko einer Infektion. Der Borreliose-Erreger wird laut CRM erst nach mehrstündigem Saugen übertragen.

Bei der Suche nach den Parasiten sind dünne Hautstellen (wie z.B. die Kniekehlen, der Haaransatz oder die Achselhöhlen) verstärkt in Augenschein zu nehmen.

Aber auch Kopfhaut, Ohren, Leistenbereich und Zehenzwischenräume sollten besonders gründlich untersucht werden. Bei Kindern sitzen Zecken häufig am Kopf oder Hals.

Gebissen
Zeckenstich entdeckt!? Dann sollte diese möglichst schnell entfernt werden. Dabei aber immer vorsichtig vorgehen. (Das Tier nicht quetschen!)

Der Zecke wird mit einer Pinzette oder einer speziellen Zeckenzange zu Leibe gerückt. Dabei wird das Mundwerkzeug der Zecke direkt an der Haut erfasst und nach hinten (entgegen der Stichrichtung) herausgezogen. Danach wird die Einstichstelle desinfiziert.

Bitte beachten Sie!
Das Tier nur mechanisch entfernen. Auf die beliebten "alten Hausmittel" (wie Klebstoff, Öl oder anderen Chemikalien) verzichten. Hierbei übergibt sich die Zecke nämlich und der infizierte Mageninhalt gelangt dann in die Biss-Stelle. Und dadurch steigt wiederum die Gefahr, sich mit FSME und Borreliose anzustecken.

Bissstelle beobachten
Hat sich die Stelle, an der die Zecke zugestochen hat, entzündet, bildet sich eine ringförmige Rötung mit mehr als fünf Zentimeter Durchmesser um die Bissstelle und fühlt man sich unwohl, etc. sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden. Diese sogenannte "Wanderröte" ist oftmals ein erstes Zeichen für eine Borreliose-Infektion.

Quellen: CRM/ADAC



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