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Olivenöl für ein langes und gesundes Leben
Dass Olivenöl gesund ist, ist allgemein bekannt. Nun hat ein dänisches Forscherteam zusätzlich herausgefunden, dass der Verzehr des Öls das Krebsrisiko erheblich senkt.

Wie die Apotheken Umschau berichtet, testeten dänische Forscher der Universität Kopenhagen an 182 gesunden Männern zwischen 20 und 60 Jahren die Auswirkung des Konsums von Olivenöl auf den Körper.

Erfolge bereits nach zwei Wochen
Wie die Wissenschaftler jetzt in ihrer Studie nachwiesen, senkt bereits eine zweiwöchige Kur (mit täglich 25 Milliliter Olivenöl) das Ausmass von Zellschäden, die zu Krebs führen können. Die Studie geht von einem um bis zu 13 Prozent verringerten Risiko aus.

Fettsäuren als Schlüssel
Die Wissenschaftler führen diese Wirkung des Olivenöls auf seinen hohen Gehalt an einfach gesättigten Fettsäuren zurück.

Das Ergebnis dieser Studie könnte auch erklären, warum Südeuropäer seltener an Krebs erkranken als Bewohner aus dem Norden Europas.

Fettsäuren ist eine Gruppenbezeichnung für Monocarbonsäuren. Dies sind Verbindungen, die aus einer Carboxylgruppe (-COOH) und aus einer unterschiedlich langen, (aber fast ausschliesslich unverzweigten) Kohlenwasserstoffkette bestehen.

Namensgeber
Die Namensgebung Fettsäure ist einerseits bedingt durch die chemischen Eigenschaften dieser Stoffgruppe, die durch ihre Carboxylgruppe sauer reagieren. Andererseits geht der Name auf die Entdeckungsgeschichte dieser Alkancarbonsäuren als Bestandteil natürlicher Fette zurück. Aus dieser Sicht werden Fettsäuren zu den Lipiden gezählt.

Verzehr-Empfehlung
Von der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) wird empfohlen, rund 30% des täglichen Energiebedarfs mit Fett zu decken. Rund 10% davon sollte mit gesättigten Fettsäuren gedeckt werden, 10% bis 13% mit einfach ungesättigten (wie im Olivenöl enthalten) und der Rest mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren.

Quelle: Apotheken Umschau



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